Im Portrait
Stefan Molsner
Ich engagiere mich im Sport, als Trainer und Koordinator von Jugendfreizeitmaßnahmen. Gleichzeitig biete ich Vereinsmitgliedern Unterstützung an bei Schwierigkeiten mit Behörden, zum Beispiel dem Jobcenter oder der Wohngeldstelle.
Darum engagiere ich mich
Ich war von Kind an in einer Familie, in der es selbstverständlich war, sich gegenseitig zu helfen. Das habe ich wohl als Leitmotiv übernommen. Es macht mir Freude zu sehen, wie gerade junge Menschen sich mit entsprechender Unterstützung meist positiv entwickeln.
Das macht mir am meisten Freude
Es freut mich zu sehen, dass mein Engagement dazu führt, dass sich die Lebenssituation der Jugendlichen verbessert. Konkret: Eine unserer Trainerinnen, die aus prekären sozialen Verhältnissen stammt, hat mittlerweile ein Lehramtsstudium in Tübingen abgeschlossen und wir haben immer noch guten Kontakt.
So sieht mein Einsatz aus
Ich mache viel Techniktraining in der Sporthalle – wenn dann Jugendliche kommen und sagen, dass sie etwas nicht können, reizt es mich, diese Ansicht zu dahingehend zu verändern, dass sie erkennen, dass sie in jedem Training etwas lernen, sich verbessern. Entscheidend: Die Übertragung in den Alltag!
Zunächst muss man wissen, dass man niemanden ändern kann. Wenn jemand jedoch nicht weiß, wie er sich weiterentwickeln kann, mag Hilfe dazu beitragen, dass er es selbst lernt. Es braucht Geduld und Vertrauen in das Gegenüber und die Bereitschaft, die eigenen Überzeugungen und Meinungen anzupassen. Man sollte nicht tun, um etwas für sich zu erhalten, sondern um der Person willen, mit der man arbeitet. Wenn dann die Veränderungen sichtbar werden und das gegenüber sie erkennt und selbst dazu beiträgt, ist es ein tolles Gefühl.
Hier setze ich mich ein
DJK Sportbund Stuttgart ist ein Tischtennisverein, der großen Wert auf Jugendarbeit legt. Dabei steht nicht in erster Linie der Leistungssport im Vordergrund, sondern die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Im Idealfall bleiben sie auch nach ihrer Jugend im Verein, engagieren sich dann als Mannschaftführer oder im Jugendausschuss für die kommende Generation.
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