Haus des Engagements

Mitten in Stuttgart soll das Haus des Engagements entstehen und Raum zur Entfaltung bieten - für Vernetzung, Beratung, Vermittlung und Qualifizierung mit Räumen für Ideen, innovative Arbeitsformen und neue Kooperationen. Federführend in der Planung sind die Bürgerstiftung Stuttgart, die Landeshauptstadt Stuttgart und das Freiwilligenzentrum Caleidoskop. 

 

Die Vision 

Ein zentraler Ort mitten in Stuttgart, an dem das Bürgerschaftliche Engagement seine Kräfte bündelt und für die Stadtgemeinschaft sichtbar und leicht erreichbar wird. Hier wird Engagement lebendig: Organisationen planen Projekte und Veranstaltungen, Interessierte bilden sich fort, Engagierte setzen Ideen um und erproben Neues, Stiftungen zeigen eine neue Perspektive und Unternehmen bringen Tatkraft und Wissen ein.

Viele kreative Menschen – bürgerschaftlich Engagierte und Hauptamtliche – arbeiten in Co-Working-Spaces zusammen. Die Besucher:innen und Nutzer:innen erleben eine offene Atmosphäre, die Lust macht zu verweilen, sich zu begegnen, zu lernen und die eigenen Ideen einzubringen. Das Haus ist niederschwellig und barrierefrei angelegt, offen für die Nachbarschaft und gut vernetzt. Geplant sind flexible Veranstaltungsräume, Büroräume und Co-Working-Spaces, ein Medienraum, ein Café und frei nutzbare Flächen.

 

Was soll das Haus des Engagements sein?

  • ein Ort, an dem Ideen wachsen: Das Haus des Engagements steht allen engagierten Personen und Gruppen zur Verfügung, um Projekte zu initiieren und Veranstaltungen zu planen.
  • ein Ort der gemeinsamen Identität: Das Haus des Engagements soll ein Begegnungsort sein, an dem Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und Milieu miteinander Erfahrungen machen und Erlebnisse teilen; er wirkt so gesellschaftlicher Spaltung entgegen.
  • ein Ort mit Strahlkraft: Das Haus des Engagements schafft Sichtbarkeit für bürgerschaftliches Engagement und seinen unverzichtbaren Beitrag für die Stadtgesellschaft.
  • ein Ort, der Kräfte bündelt: Im Haus des Engagements können Verwaltung, Politik, Unternehmen und die Zivilgesellschaft (in Krisen) eng zusammenarbeiten, um mit Know-how und Netzwerk Angebote und Bedarfe schnell zusammenzubringen.
  • ein Ort, der Stuttgart zusammenbringt: Im Haus des Engagements können Gruppen, Unternehmen und Stiftungen kooperieren, sich gegenseitig unterstützen und befruchten. 
  • ein Ort für Begegnungen: Das Haus des Engagements ist ein Ort, an dem Menschen miteinander in Kontakt kommen; es leistet damit einen wichtigen Beitrag gegen die Vereinsamung.
  • ein Ort, der dynamisch ist: Engagement entwickelt sich stetig weiter und junge, frische Ideen finden hier eine kreative Spielwiese. 

Der Stand der Planungen

In den letzten Jahren wurde ein Konzept für das Haus des Engagements entwickelt. 2019 erfolgte die Aufnahme des Projekts in das IBA‘27-Netzwerk.

Seit Sommer 2020 werden im Experimentierraum in der Katharinenstraße 21D Erfahrungen gesammelt, welche Anforderungen ein Haus des Engagements erfüllen soll.

Bei der „Tour der guten Engagement-Orte“ wurden verschiedene Organisationen und Projekte besucht und dabei stand die Frage im Vordergrund, was gute Engagement-Orte ausmachen. Die Erkenntnisse werden in die Planungen zum Haus des Engagements einbezogen.

Im Juli 2026 beschloss der Gemeinderat die Prüfung, ob in den Erd- und Untergeschossen des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes in der Eberhardstraße/Steinstraße das Haus des Engagements und das Haus der Kulturen untergebracht werden können. Aktuell wird ein Nutzungskonzept erstellt. 

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